
Denkt gern an das Hinspiel zurück: Löwen-Rückraumakteurin Lea Hillmer erzielte beim 29:31 satte 14/2 Tore. © Krüger
Von: Matthias Borchardt
Die Handballerinnen der HSG Hunte-Aue Löwen befinden sich auf Abschiedstournee in der Handball-Regionalliga. Am Samstag gastieren sie in Friedrichsfehn mit nur einer Auswechselspielerin.
Diepholz – Noch vier Auswärtspartien und ein Heimspiel: Bei den Regionalliga-Handballerinnen der HSG Hunte-Aue Löwen beginnt bei neun Punkten Rückstand zu einem Nichtabstiegsplatz die Abschiedstour aus der vierthöchsten Klasse. Da der TuS Jahn Hollenstedt das Kellerduell beim TV Hannover-Badenstedt II mit 26:21 gewonnen hat, ist das Schlusslicht bereits bei einem Unentschieden beim Tabellenfünften SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn (Samstag, 18 Uhr) rechnerisch abgestiegen.
Noch vier Auswärtspartien und ein Heimspiel: Bei den Regionalliga-Handballerinnen der HSG Hunte-Aue Löwen beginnt bei neun Punkten Rückstand zu einem Nichtabstiegsplatz die Abschiedstour aus der vierthöchsten Klasse. Da der TuS Jahn Hollenstedt das Kellerduell beim TV Hannover-Badenstedt II mit 26:21 gewonnen hat, ist das Schlusslicht bereits bei einem Unentschieden beim Tabellenfünften SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn (Samstag, 18 Uhr) rechnerisch abgestiegen.
Kapitänin Jessica Michel gibt als Marschroute aus: „Wir haben in den vergangenen Partien gezeigt, dass wir defensiv sehr stabil stehen können. Daran müssen wir unbedingt anknüpfen. Hinten weiter kompakt zu stehen, konsequent in die Zweikämpfe zu gehen und uns die Bälle zu erkämpfen, wird die Grundlage für unseren Erfolg sein.“ Und im Angriff fordert die 29-jährige Torhüterin: „Offensiv hingegen waren wir zuletzt zu ideenlos. Das hat zu Unsicherheiten und unnötigen Fehlern geführt, die uns aus dem Rhythmus gebracht haben. Genau hier müssen wir ansetzen. Wir brauchen wieder mehr Klarheit in unserem Spiel nach vorn – einfache, saubere Pässe und den Mut, unsere Spielzüge mit Druck auszuspielen. Wenn wir defensiv weiterhin so konzentriert arbeiten und offensiv mit klaren Ideen und Abläufen auftreten, können wir das Spiel in Friedrichsfehn erfolgreich gestalten. Jetzt liegt es an uns, das gemeinsam auf die Platte zu bringen.“
Dass die Löwinnen das können, haben sie in Diepholz beim 29:31 gegen „FriPe“ über weite Strecken mit einer starken Lea Hillmer (14/2 Tore erzielt) bewiesen.
In der Abwehr müssen die Gäste auf Kreisläuferin Clementine Stoll aufpassen, sie führt die interne Torjägerliste mit 108/57 „Buden“ an. Auch Linksaußen Laura Lampe (52/9) versteht ihr Handwerk. Beide steuerten zusammen 19/5 Tore zum Auswärtssieg in der Kreisstadt bei. Gefahr droht außerdem von Ruth Kampers (66) und Lea Sophie Schwarze (47). Stärke der Gastgeberinnen: Sie erzielen einfache Tore über den Tempogegenstoß.
Personell sieht die Lage beim Tabellenletzten weiterhin alles andere als rosig aus. Nicht dabei sind Lina Witte (Kreuzbandriss), Kim Klostermann (Knöchelbruch), Madeline Matos Ferreira (lädierte Schulter), Antonia Richter (ein Band im linken Sprunggelenk gerissen, eins angerissen), Ellen Schlömer, Sherin Mohammad und Jolina Iven (alle privat verhindert). Und der Einsatz von Jule Klostermann (Weisheitszähne gezogen) ist fraglich. „Wir haben nur einen Rumpfkader mit einer Auswechselspielerin. Da muss sich jeder in den Dienst der Mannschaft stellen und auf jeder Position spielen. Trotzdem lassen wir die Köpfe nicht hängen, wir haben keinen Druck“, unterstreicht Co-Trainer Bernd Öhlmann.






